Visionen einer Kultur der Nachhaltigkeit

 

BodenLeben –
Erfahrungsweg ins Innere der Erde

Annäherung an eine verborgene Dimension des Lebens
im Dialog von Wissenschaft, Kunst und Bildung

SommerSymposium am 27. und 28. Juli 2012


Ziel und Inhalt
Das SommerSymposium BodenLeben – Erfahrungsweg ins Innere der Erde mit der daraus hervorgehenden Konkretisierung eines Bildungs- und Gestaltungsvorhabens zielt auf neue Wege und Formen, die Gesellschaft für das Thema Boden und generell für die Bedeutung und Tragweite der Geowissenschaften zu sensibilisieren. Dabei geht es um ein umfassendes Systemverständnis der „Critical Zone“ Pedosphäre im komplexen Gefüge von Bio-, Geo-, Hydro- und Atmosphäre. Die Bedeutung von Ökosystemen zur Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels wird ebenso thematisiert wie die Rolle der Biodiversität zur Ernährungssicherung für die medizinische Versorgung von Menschen u.v.m
 

Interdisziplinarität und Transdisziplinarität
Das inter- und transdisziplinär angelegte Symposium umfasst Fachvorträge, künstlerische und technische Elemente der Gestaltung sowie Impulsbeiträge eingeladener Referenten aus den Bereichen Bodenkunde, Bodenökologie, Biologie, Denkmalpflege, Geographie, Landschaftsökologie, Landwirtschaft, Klimaforschung, Ozeanographie, Neurobiologie, Philosophie, Ethik, Politik/ Umweltpolitik, Architektur, Bildende Kunst, Design, Theater, Literatur, Musik, Klangökologie, Szenografie, Medientechnologie, Intermediales Gestalten u.a.m.
 
Teilnahme und Mitwirkung
Die Teilnahme am Symposium steht einem interessierten Publikum offen. Die Themen des transdisziplinär angelegten Symposiums werden allgemein verständlich vermittelt. Ein für spartenübergreifende Zusammen- hänge offenes Publikum wird dabei ebenso angesprochen wie das Interesse von Experten zu spezifischen Themen rund um den Boden. Zuhörer, Diskutanten und Multiplikatoren sind eingeladen zur Zusammenarbeit, Vernetzung und Erweiterung des Dialogs und Transfer in unterschiedliche Kulturräume.
 
Dokumentation und Publikation
Das Symposium wird durch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien Offenburg aufgezeichnet. Die schriftliche Dokumentation/DVD erfolgt in Zusammenarbeit mit den Referenten, dem Medien- und Verlagspartner. Ziel ist es, die Inhalte des Symposiums in einer dem Thema gemäßen, ästhetisch einprägsamen Form zu kommunizieren und zur Sensibilisierung und Aktivierung der Gesellschaft für das virulente Problemfeld Boden beizutragen.

Partnerschaft und Vernetzung

Veranstalter
Beatrice Voigt Kunst und Kulturprojekte & Edition, München
Institut für Innovation in Praxis und Theorie e.V., München

Partner und Mitveranstalter
Botanische Staatssammlung, München
Botanischer Garten München-Nymphenburg

Initiativpartner
BenE-München® e.V., „Regional Centre of Expertise“ (RCE) der
UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung

Weitere Partner und Förderer

Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft
Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt
Hochschule für Wirtschaft, Technik und Medien, Offenburg
HiPP GmbH & Co. Vertrieb KG, Pfaffenhofen
Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger e.K., Neumarkt
Vionic Dialog- und Internetmarketing, Landau/Isar

 
Das SommerSymposium 2012 „BodenLeben – Erfahrungsweg ins Innere der Erde“ ist ein offizieller Beitrag zur UNESCO-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2005-2014.

Initiativpartner des SommerSymposiums 2012: BenE-München® e.V., „Regional Centre of Expertise“ (RCE) der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
 
Mit Bildung für eine nachhaltige Entwicklung fördert und verknüpft BenE München neues Denken und Handeln in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf lokaler Ebene. Mit ihren zwölf Netzwerken engagiert sich die Initiative für ein zukunftsfähiges München im Sinne einer „Kultur der Nachhaltigkeit“. Damit konkretisiert BenE ein Kulturverständnis, das Dialog und Austausch zu zukunftsrelevanten Bildungsthemen im Rahmen historisch gewachsener, in steter Entwicklung und Wechselwirkung befindlicher Beziehungsgefüge komplexer Lebenswelten aktiviert.

Im Einklang mit den Zielen der UN-Weltdekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ versteht BenE-München eine „Kultur der Nachhaltigkeit“ als Bezugsrahmen für Ideen, Projekte und Aktivitäten, zu denen interessierte Einzelpersonen ebenso wie Initiativen und Institutionen in München und darüber hinaus herzlich eingeladen sind. Davon ausgehend erarbeitet BenE-München innovative, zukunftsweisende Bildungsangebote mit dem Ziel, eine „Kultur der Nachhaltigkeit“ in ihrer Gültigkeit und Tragweite sowohl im globalen Anforderungs- rahmen als auch im lokalen Rahmen zu begründen, zu untermauern und vorbildhaft zu vermitteln.

Das vorliegende Konzept für ein SommerSymposium zum Thema BodenLeben – Erfahrungsweg ins Innere der Erde knüpft an den Ideenbeitrag von Beatrice Voigt Kunst und Kulturprojekte & Edition zur Multiplikatoren-Werkstatt / Leitlinie Ökologie der Stadt München am 17. März 2010 an:
 

„Klimawandel und Globalisierung, Bevölkerungswachstum und Ressourcenverknappung sind die Spitze des Eisbergs weltweiter komplexer Problemfelder. Schnell wechselnde Lebensbedingungen in allen Bereichen der Gesellschaft erfordern wirksame und tragfähige Anpassungsstrategien. Innovative kreative Konzepte zur Entfaltung einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ sind gefragt, die den vielfältigen Empfindungs-, Erfahrungs- und Wertungszusammenhang des Menschen mit Natur und Kultur erschließen.

Die ökonomische, ökologische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit erweiternd, werden im Rahmen von „studiolo21- atmosphären“ kulturelle und ästhetische Aspekte in ihrer Bedeutung für die Entstehung individueller und gesellschaftlicher Werte thematisiert. Dabei bezieht das Verständnis einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ die menschliche Dimension ein.

In Anlehnung an die Tradition der Renaissance verbinden „studiolo21-atmosphären“ Kunst in ihrer Beziehung zu Natur, Wissenschaft und Gesellschaft zu Orten der Inspiration und animierten Reflexion. Indem sie die Innen-,Mit-und Umwelt des Menschen erfassen, können situativ, umsichtig und vorausschauend angelegte Wahrnehmungs- und Erfahrungsräume für grundlegende Lebens-und Systemzusammenhänge sensibilisieren.

Gemeinsam mit unterschiedlichen Interessen-und Altersgruppen werden in moderierten kreativen Prozessen „Freiräume zum Weiterdenken“ entwickelt. Im transdisziplinären Gestalten und Erleben von „Atmosphären als klimaverträgliche Wahrnehmungs- und Erfahrungsräume“ entstehen innovative, lebendige Bildungslandschaften, die gleichsam die Natur in ihrem Eigenwert und den Menschen als Gestalter von Kultur würdigen.“

„studiolo21- atmosphären“
ist eine 2008 von Beatrice Voigt
Kunst und Kulturprojekte & Edition
gegründete spartenübergreifende Projektwerkstatt zur Ideen- und Gestaltfindung einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Technik und Kultur

 

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